Missbrauch – und alle schauen weg!
Achtung Trigger:
Tabuisiert, normalisiert und verschwiegen!
Liebe/r,
Das Thema Missbrauch wird immer noch gerne unter den Teppich gekehrt!
Viele trauen sich nicht darüber zu sprechen.
Was auch kein Wunder ist, denn es gibt immer noch Stimmen wie:
Wenn du nicht Nein gesagt hast, wolltest du es ja! Dann ist es kein Missbrauch!
Und da stehe ich ganz klar auf und sage:
NEIN!
Viele Frauen können nicht NEIN sagen! Der Schmerz, die Angst sind zu groß! Sie sind wie gelähmt.
Und diese Lähmung stammt von uraltem Schmerz.
Ich habe heute ein Video für dich:
„Missbrauch – und alle schauen weg!“
Für alle Frauen, die nicht mehr wegschauen und nicht mehr schweigen wollen!
Ich bin durch ein Missbrauchserlebnis aufgewacht.
Meine erste Geburt war eine Vergewaltigung. Eine Traumatisierung nicht nur von mir, sondern auch von meinem Kind und meinem Mann.
Ich hatte 1 Jahr körperliche Schmerzen.
Ich wusste damals sofort: Das war Missbrauch.
Und doch hatte ich das Gefühl, alle würden von mir erwarten, dass ich auch noch dankbar sein muss.
Dankbar, dass der Arzt meinem Kind das Leben gerettet hatte.
Doch genau das war ja eine Lüge!
Doch so vertuscht man Missbrauch, mit Sätzen wie: „Es musste ja so sein.“
Ich begegnete nach meiner Geburt vielen Frauen, die Ähnliches erlebt hatten.
Oftmals schwiegen sie. Suchten die Schuld bei sich. Normalisierten (um dem Schmerz zu entkommen).
Eine Frau entschuldigte sich sogar bei der Hebamme im Krankenhaus dafür, dass sie so eine komplizierte Frau gewesen war, die so viel Arbeit bereitet hatte….
Mein Missbrauchserlebnis führte dazu, dass ich hinschaute. Ich konnte nicht mehr wegschauen.
Ich stellte mich dem Thema. Und damit dem Schmerz.
Ich erkannte, wie oft ich Missbrauch an meinem Schoß, meiner Weiblichkeit, mir selbst gestattet hatte.
Angefangen mit 15 bei meinem 1. Frauenarztbesuch.
Ich hatte so viel Scham in mir.
Ich schwieg zu lange.
Ich normalisierte.
Ich fühlte mich falsch, weil ich dachte, die Stimme meines Schoßes ist falsch.
Ich wollte sein wie alle anderen Frauen, die so vieles in der Sexualität mitmachten.
Doch tief in mir fühlte ich immer den Selbstmissbrauch.
Ich konnte nicht Nein sagen. Ich konnte nicht für mich selbst einstehen!
Und nach meiner Geburt – nach meinem Erwachen – war für mich klar:
Das wird sich jetzt ändern!
Ich ging dem Schmerz meiner Ahninnen auf die Spur. Und auch dem Schmerz im gesamten weiblichen, kollektiven Feld.
Und durfte dabei so viel erkennen und heilen.
Und damit wieder meiner weiblichen Stimme folgen.
Solange es niemand ausspricht, wird es sich nicht ändern.
Und nur weil wir schweigen, heißt es NICHT, dass es KEIN Missbrauch ist!
Und ja, wenn wir sprechen, werden wir vielleicht angegriffen.
Oft von Frauen.
Weil sie sich in ihrem Schmerz getriggert fühlen, den sie lieber weiter unter den Teppich kehren wollen.
Und diese Angriffe fühlen sich manchmal wie Verrat an.
Denn wir Frauen sollten zusammenstehen!
Wir brauchen wieder den heiligen Raum der Frauen.
Uns gegenseitig sehen und zueinanderstehen.
Und wir müssen durchschauen, warum wir immer noch schweigen, normalisieren, entschuldigen!
Nur wenn wir sprechen, kann der Schmerz endlich abfließen.
So habe Mut liebe Schwester!
Zeige dich!
Schaue gerne das heutige Video und teile deine Worte dazu!
Und wenn du den Ruf in dir hörst, endlich wieder deiner weiblichen Stimme und Kraft zu folgen komme noch in die Universität des weiblichen Wissens.
Sie öffnet am 01. August ihre Türen!
Gemeinsam folgen wir im kraftvollen Kreis der Frauen dem weiblichen Weg.
Wir lösen gemeinsam den uralten Schmerz, der unsere Kraft noch klein hält.
Wir tauchen tief in das verborgene weibliche Wissen.
Wir stehen zusammen im Kreis. Miteinander. Füreinander.
Erinnernd.
Kraftvoll weiblich.
Hier kannst du dich noch für den Einstiegskurs anmelden:
Universität des (ursprünglichen) weiblichen Wissens Einstiegskurs – Alicia Kusumitra
Und hier ist der Link zum heutigen Video: